![]() |
||
![]() |
||
![]() |
||
| "Die Skulpturen von Rebecca Horn sind Geschehnisse im Raum, und in den Räumen, in denen sie arbeitet, gelten andere Gesetze als architektonische. Sie arbeitet mit kalkuliert gegensätzlichen künstlerischen Mitteln daran, die extremen Grenzen eines Raumes auszuloten. In der Aura, die aus dem inszenierten Dialog der Werke entsteht, lassen die einzelnen Objekte ihre je gültigen narrativen Konnotationen weit hinter sich". Ganz in diesem Sinne wird die Künstlerin in den Räumlichkeiten der Galerie Jamileh Weber an der Waldmannstrasse ab 22. September ihre neuesten Arbeiten präsentieren.
Zweifelsohne gehört Rebecca Horn zu den bedeutendsten Künstlerinnen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ihre Arbeit bewegt sich immer im Grenzbereich verschiedenster künstlerischer Disziplinen, ganz speziell auch der Poesie und des Films. Beim Besuch eines Filmfestival in New York, wo sie zeitweilig lebte, entdeckte sie Buster Keaton für sich. 1989 drehte sie dann "Buster's Bedroom" mit Stars wie Donald Sutherland und Geraldine Chaplin. Das Sanatorium wird in ihrem Film zum Nirvana-Haus, ein Ort für verrückt gewordene Filmstars. Micha, eine junge Studentin, versucht dort, mehr über ihr Idol Keaton zu erfahren und gerät in eine exzentrische Welt, die an die Romane des französischen Schriftstellers Raymond Roussels erinnert. Ihre Werke zeigen heute unter anderem das New Yorker Guggenheim Museum, die Londoner Tate Gallery oder die Hamburger Kunsthalle. Viermal war Rebecca Horn auf der documenta in Kassel vertreten. Seit 1989 lehrt sie auch als Professorin an der Hochschule der Künste zu Berlin. Die Ausstellung dauert bis 10. November 2001. Galerie Jamileh Weber, Waldmannstrasse 6, 8001 Zürich, Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 11 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 16 Uhr und auf Vereinbarung. Für weitere Informationen und Bildmaterial kontaktieren Sie bitte die Galerie: Telefon: +41-1-252 10 66 Telefax: +41-1-252 11 32 info@jamilehweber.ch www.jamilehweber.com |