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Die Galerie Jamileh Weber freut sich 7 neue grossformatige Bilder von Sean Scully zu präsentieren. Nach 1991, 1997 und der Präsentation des photographischen Oeuvres 2003 ist dies die 4. grosse Einzelausstellung des Künstlers in der Galerie.
Mehr als jeder andere Künstler seiner Generation verbindet Sean Scully formale europäische Traditionen der Malerei (Matisse, Mondrian) mit Formen ästhetischer Malerei, die in der amerikanischen Abstraktion verwurzelt sind. (Rothko, Pollock) Sean Scully ist ein überaus bewunderter und einer der international anerkanntesten Künstler. Durch seine grosse Wertschätzung der Kunstgeschichte nimmt er einen äusserst wichtigen Platz in der Entwicklung der Zeitgenössischen Malerei ein. Sein Werk ist weltweit Bestandteil unzähliger Museen, Sammlungen und Ausstellungen. Sean Scully hat seit den 1960er Jahren seine auf die Darstellung von horizontalen und vertikalen Streifen gründende Arbeitsweise entwickelt. Für den Betrachter sind die Steifen bis heute seine sofort sichtbare Signatur. Seit 1998 arbeitet Sean Scully an seiner beeindruckenden Serie: Wall of Light: Gemälde und Arbeiten auf Papier inspiriert durch Scully's in den frühen 1980er Jahren in Mexico entstandenen Aquarelle, in denen er das Spiel des Lichtes auf dem alten Gestein der Mauern aufnimmt. Die Streifen sind in Gruppen von zwei bis vier Steifen zu backsteinähnlichen Formen angeordnet und in vertikalen und horizontalen, immer wieder durchbrochenen Reihen angeordnet. Die einzelnen, wie gemauert erscheinenden Blöcke von unterschiedlicher Grösse, lassen ein Mauerwerk hervortreten, dass durch seine Authentizität eine beeindruckende Präsenz zeigt. Scully's Streifen und Blöcke sind in unzähligen Farbschichten aufgetragen. Der Pinselstrich ist sichtbar, stark und voller Kraft. Er wird zum Innern der Farbe selbst. Hier zeigt sich die physische und sinnliche Kraft des Schaffens, als Hervorbringen einer Idee. Scully erreicht eine absolut singuläre Farbgebung. Jede Farbe entsteht intuitiv. Seine Farben sind aufgeladen mit der Energie einer konstanten Präsenz. Vielleicht verweist ihre Einzigartigkeit, Ehrlichkeit und Schönheit auf jene "Verdichtung von Leben, Zeit und dem Hervorbringen des Objektes" von der Scully in Bezug auf sein Werk gesprochen hat. Durch die Spalten in Scully's Bildern, durch die schmalen Zwischenräume, die die Streifen miteinander verbinden, sickert ein von weit her kommendes Licht und Zeit. Das Licht erscheint wie eine Verdichtung der vielen Momente durch die das Bild Eintritt in die Welt erlangt. Die Ausstellung dauert vom 5. Oktober bis 1. Dezember 2007. Galerie Jamileh Weber, Waldmannstrasse 6, 8001 Zürich, Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 11 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 16 Uhr und auf Vereinbarung. Für weitere Informationen und Bildmaterial kontaktieren Sie bitte die Galerie, Telefon: +41-44-252 10 66, Telefax: +41-44-252 11 32, info@jamilehweber.ch, www.jamilehweber.com |